Bauherrenhaftpflicht
die wichtigsten Versicherungen für Bauherren
Die Bauherren-Haftpflichtversicherung
ist für den Bauherrn so wichtig wie die Privathaftpflicht als Sicherheitsnetz im Alltag. Verletzen sich etwa spielende Kinder auf dem Grundstück oder stürzt ein Bekannter bei einer Führung durch den Rohbau an einer nicht gesicherten Stelle, springt sie ein und regelt Schadenersatz und Schmerzensgeldansprüche.
Eine Unfallversicherung für Bauherren und Bauhelfer
ist unerlässlich für Häuslebauer und für alle freiwilligen, nicht professionellen Helfer. Das sei besonders wichtig, wenn man auf die sogenannte Muskelhypothek setzt, die eine beliebte Methode ist, die Baukosten zu senken. Die Nachbarschaftshilfe kann sich aber ins Gegenteil verkehren, wenn Familienangehörige oder andere freiwillige Helfer dabei einen Unfall haben. Zwar haben Bauhelfer über die Bau-Berufsgenossenschaft eine gesetzliche Grundsicherung, diese gilt jedoch nicht für den Bauherrn selbst oder dessen Ehegatten und kommt erst ab einer Erwerbsminderung von 20 Prozent auf.
Die Bauleistungsversicherung
kommt für praktisch alle unvorhersehbaren Schäden auf, die während der Bauzeit auftreten. Dies kann ein durch einen Orkan eingerissener Dachstuhl ebenso sein wie Glasbruch oder Fälle von Diebstahl und Vandalismus. Wer schlüsselfertig baut, kann mit dem Bauunternehmer vereinbaren, dass dieser eine entsprechende Police abschließt, die alle vom Bauherrn zu tragenden Risiken beinhaltet. Vorteil: Bauunternehmen bekommen bei Versicherungen oft günstigere Prämien als Privatpersonen.
Eine Feuer-Rohbauversicherung
ist sinnvoll, weil Schäden durch Feuer ausdrücklich ausgeschlossen sind. Feuergefahr besteht allerdings immer, vor allem auch weil Rohbauten in aller Regel keinen Blitzableiter haben.
Eine verbundene Wohngebäudeversicherung
ist schließlich unverzichtbar, um das fertige Eigenheim rundum abzusichern. Sie kombiniert den Schutz vor finanziellen Schäden durch Brand, Sturm und Leitungswasser.

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